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MENTORING-PROGRAMM FÜR HEBAMMEN

Mentor (griechisch Μέντωρ) ist eine Figur aus Homers Epos Odyssee. Im übertragenen Sinn ist ein Mentor bzw. eine Mentorin ein*e ältere*r – kluge*r und wohlwollende*r – Berater*in eines jungen Menschen.


HAUSGEBURT

Hebammen arbeiten in der Hausgeburtshilfe alleinverantwortlich im Rahmen des österreichischen Gesundheitssystems sowie des österreichischen Hebammengesetzes.
Sie betreuen die Frauen, ihre Partner*innen und die Neugeborenen in deren Wohnung.
Die große Verantwortung, die dabei von der Hebamme zu tragen ist, ist allen Beteiligten bewusst.

Hebammenstudentinnen erfahren in ihrer Ausbildung wissenschaftliche Grundlagen über die außerklinische Geburtshilfe, haben aber kaum die Möglichkeit, sich praktisches Wissen in diesem Bereich anzueignen.

Um Hebammen den Einstieg in die Betreuung von Frauen und Familien im Rahmen einer Hausgeburt zu erleichtern, wurde das Mentoring-Programm des Hebammenzentrums entwickelt. Dieses soll die Hebamme unterstützen, die Familien sicher und in Ruhe durch die Schwangerschaft, bei der Geburt und im Wochenbett zu betreuen. Im regelmäßigen Austausch mit einer erfahrenen Mentorin werden sowohl berufspraktische, fachliche als auch psychosoziale Aspekte der Hausgeburtshilfe behandelt.
Der persönlichen Situation der Hebamme in ihrem Tätigkeitsfeld wird Raum gegeben.
Die Erfahrung der Mentorin und ihre Bereitschaft, zuzuhören, mitzudenken und gemeinsam mit der begleiteten Hebamme Lösungen und neue Blickwinkel zu finden, soll helfen, auch schwierige Situationen oder Fragestellungen gut zu meistern.

Wir sehen einen gut begleiteten (Wieder-)Einstieg in die außerklinische Geburtshilfe auch als Beitrag zur Sicherheit der Hausgeburt, sowohl für die begleiteten Frauen und Kinder als auch für die Hebammen. Daher ist das Mentoring-Programm für Hausgeburtshebammen des Hebammenzentrums, die neu in der Hausgeburtshilfe und/oder im Hebammenzentrum sind, verpflichtend. Bei Vorerfahrung sind individuelle Vereinbarungen möglich.

Das Mentoring-Programm ist eine Fortbildung im Sinne der gesetzlichen Fortbildungsverpflichtung von Hebammen. Der Abschluss wird vom ÖHG laut §37(4) mit bis zu 60 Pflichtfortbildungspunkten anerkannt.
Die Kosten belaufen sich im Jahr 2023 auf € 650,-.

Bei Interesse am Mentoring-Programm melden Sie sich bitte bei Clara Seidl-Konzett per E-Mail.









 









 
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WOCHENBETT

Immer mehr Frauen und Familien wissen um die Möglichkeit von Hebammenbetreuung im Wochenbett zu Hause, sei es nach ambulanter Geburt, oder als weiterführende Betreuung nach frühzeitiger oder regulärer Entlassung aus dem Krankenhaus. Und immer mehr Hebammen bieten solche Nachbetreuung an.

Während des Studiums sammeln Hebammenstudent*innen sowohl Wissen als auch praktische Erfahrungen zur vielseitigen Betreuung von Mutter und Neugeborenem, letztere allerdings überwiegendst im Rahmen des Klinikalltags. Die Nachbetreuung im häuslichen Wochenbett bringt für die Hebamme (und auch für die Familie) neben veränderten Verantwortungen oft ganz neue Fragestellungen und Aspekte mit sich.

Immer wieder wurde nach einem Mentoring-Programm für die Nachbetreuung nach (ambulanter) Geburt gefragt. Ein solches ist nun in Ausarbeitung und soll ab Herbst 2023 allen interessierten Kolleg*innen freiwillig und unabhängig von einer Mitgliedschaft im Hebammenzentrum offen stehen.

Bei Interesse daran melden Sie sich bitte bei Clara Seidl-Konzett per E-Mail.

 

 

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